Wo gibt es in deutschland noch rebhuhn?

Auf lokaler Ebene ist das Rebhuhn vielerorts ausgestorben: nur 25% der Jagdreviere melden noch Rebhühner (WILD 2017). Der verbleibende Schwerpunkt der Verbreitung sind waldarme Regionen. Die Bundesländer mit den meisten Rebhühnern sind Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen.
Weiterlesen auf rebhuhn-retten.de

Das Rebhuhn, ein faszinierender Hühnervogel, steht in Deutschland vor großen Herausforderungen. Der Lebensraum dieser Art hat sich in den letzten Jahrzehnten dramatisch verändert, und dies hat zu einem besorgniserregenden Rückgang der Bestände geführt.

Der rückgang der rebhühner in deutschland

Auf lokaler Ebene ist das Rebhuhn vielerorts bereits verschwunden. Angaben aus dem Jahr 2017 zeigen, dass nur noch etwa 25 % der Jagdreviere in Deutschland Rebhühner melden. Besonders waldarme Regionen sind noch Orte, wo man diese Vögel antreffen kann. Die Bundesländer mit den höchsten Beständen finden sich vor allem in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, wo sich die Lebensbedingungen noch einigermaßen erhalten haben.

  • 25 % der Jagdreviere melden Rebhühner
  • Höchste Bestände in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen
  • Besonders in waldarmen Regionen anzutreffen

Verbreitung und lebensräume des rebhuhns

Das Rebhuhn ist ursprünglich von Westeuropa bis Zentralsibirien verbreitet, mit Lücken in Süd- und Nord-Europa. In Deutschland findet man Rebhühner in Gebieten unterhalb von 600 mNN, vor allem in tiefer gelegenen Regionen. Besonders in Bayern hat das Rebhuhn Verbreitung gefunden, jedoch ist es hier ebenfalls lückenhaft, vor allem in höheren Lagen der Alpen und Mittelgebirgen. Die Fokusregionen sind Nordbayern, der Donauraum und Niederbayern, wo die Bedingungen für die Brutzeit noch einigermaßen vorteilhaft sind.

Region Höhe über NN Bemerkungen
Bayern < 600 mNN Verbreitung, aber lückenhaft
Nordbayern < 600 mNN Gute Brutbedingungen
Donauraum < 600 mNN Gute Brutbedingungen
Niederbayern < 600 mNN Gute Brutbedingungen

Küchengeflügel: der geschmack des rebhuhns

Das Rebhuhnfleisch wird von Gourmets geschätzt. Es wird als mager und aromatisch beschrieben, mit einem deftigen Geschmack, der an Wild erinnert. Das Fleisch ist saftiger als das von Fasanen und hat eine dunkelrote Färbung. Es ist wichtig zu beachten, dass nicht alle Rebhühner aus der freien Wildbahn stammen, viele werden auch in Zuchtbetrieben gehalten und zur Fleischproduktion verwendet.

Ursachen für den rückgang der population

Der Rückgang der Rebhühner in Deutschland hat verschiedene Ursachen. Die Intensivierung der Landwirtschaft hat zu einem Verlust an Lebensräumen und Nahrungsquellen geführt. Besonders in den ersten Lebenswochen sind junge Rebhühner auf Insekten und Spinnen angewiesen, deren Vorkommen durch landwirtschaftliche Praktiken stark eingeschränkt wurde. Diese entscheidende Nahrungsquelle führt zu einer hohen Mortalität unter den Jungvögeln und zur langsamen Erholung der Bestände.

  • Intensivierung der Landwirtschaft
  • Verlust an Lebensräumen und Nahrungsquellen
  • Hohe Mortalität unter Jungvögeln

Zukunft des rebhuhns in deutschland

Das Rebhuhn wird immer seltener und steht nicht nur auf der Liste bedrohter Tiere, sondern wurde auch zum aktuellen Jahresvogel ernannt, eine Anerkennung, die auf die abnehmenden Bestände hinweist. Mit über 81.000 Stimmen hat es sich gegen die Amsel durchgesetzt, die den zweiten Platz belegte. Der Schutz und die Wiederansiedlung des Rebhuhns sind daher von äußerster Wichtigkeit, damit diese Art nicht gänzlich aus unserem Land verschwindet.

Verwandtschaft zu anderen vögeln

Eine oft gestellte Frage ist, ob es einen Unterschied zwischen Rebhuhn und Wachteln gibt. Während die Wachtel dem Rebhuhn ähnlich sieht, ist sie deutlich kleiner und hat ein unauffälliges Federkleid, das ihr hilft, sich in den offenen Agrarflächen zu tarnen. Beide Arten spielen wichtige Rollen in ihren jeweiligen Lebensräumen, unterscheiden sich jedoch in Größe und Verhalten.

Insgesamt steht das Rebhuhn als Symbol für den Rückgang der Artenvielfalt in Deutschland und die Notwendigkeit, geeignete Maßnahmen zum Schutz und Erhalt seiner Lebensräume zu ergreifen. Es bleibt zu hoffen, dass bewusste Naturschutzmaßnahmen ergriffen werden, um das Überleben dieser faszinierenden Vogelart zu sichern.

In Augsburg gibt es immer wieder Angebote für "katzenbabys augsburg zu verschenken", die eine liebevolle neue Familie suchen.

Häufig gestellte Fragen

Wo findet man Rebhuhn?

Das Rebhuhn ist Brutvogel von West-Europa bis Zentralsibirien mit Lücken in Süd- und Nord-Europa. Es ist hauptsächlich in tieferen Lagen unterhalb 600 mNN verbreitet. Eingebürgert wurde das Rebhuhn in Nordamerika und Neuseeland.
Weiterlesen auf nabu.de

Wo ist das Rebhuhn in Bayern verbreitet?

Das Rebhuhn ist von Westeuropa bis nach Zentralsibirien verbreitet. Es ist in ganz Bayern mit Ausnahme der höheren Lagen in den Alpen und Mittelgebirgen lückenhaft verbreitet. Verbreitungsschwerpunkte sind Nordbayern, der Donauraum und Niederbayern.
Weiterlesen auf lfl.bayern.de

Wie schmeckt Rebhuhn?

Rebhuhnfleisch ist mager und schmeckt aromatisch nach Wild. Es ist saftiger als Fasanenfleisch und dunkelrot gefärbt. Allerdings stammt das Fleisch von Rebhühnern nicht zwingend von Tieren aus freier Wildbahn, sondern besonders häufig auch von Zuchttieren.
Weiterlesen auf edeka.de

Warum gibt es keine Rebhuhn mehr?

Der wichtigste Grund für den Rückgang der Rebhühner ist die Intensivierung der Landwirtschaft und der Rückgang der Insekten, da junge Rebhühner in den ersten Lebenswochen auf Insekten und Spinnen als Nahrung angewiesen sind.
Weiterlesen auf nabu.de

Ist das Rebhuhn in Deutschland selten?

Doch das Rebhuhn wird immer seltener. Das Rebhuhn übernimmt ab Januar 2026 das Amt des aktuellen Jahresvogels, dem Hausrotschwanz. Mit 81.855 Stimmen (44,5 Prozent) ergatterte der Hühnervogel den Pokal, dahinter, mit deutlichem Abstand auf Platz zwei: die Amsel mit 49.011 Stimmen (26,6 Prozent).
Weiterlesen auf nabu.de

Sind Rebhuhn und Wachteln das Gleiche?

Die Wachtel ähnelt dem Rebhuhn, ist jedoch kleiner. Sie hat ein unauffälliges Federkleid, um sich auf dem braunen Boden des offenen Agrarlandes zu tarnen.

Kommentare

Hinterlassen Sie einen Kommentar